Grenzen überwinden, kulturübergreifend kooperieren
Aus den Bewerbern für den vierwöchigen Online-Kurs hatte die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ GmbH) 18 Teilnehmer aus acht lateinamerikanischen Ländern ausgewählt. Auf der Basis kritischer Reflexion theoretischer Ansätze analysierte die multidisziplinäre Teilnehmergruppe Fälle aus der eigenen Praxis. Als Ergebnis nahmen die Fallgeber konkrete Handlungsempfehlungen mit.
Spannend war auch die Diskussion aktueller Themen, wie die kulturellen Auswirkungen der Reaktorkatastrophe in Japan sowie der Umgang mit Immigranten.
Hinzu kam die Entwicklung eines Wissenspools anhand eines Wiki und der Sammlung von Links und Dokumenten.
Durch den aktivierenden didaktischen Ansatz, der dem Kurs den Charakter eines moderierten Workshops mit unterstützenden Wissensressourcen gab, kamen sich die Teilnehmer in der kurzen Zeit auch persönlich näher. Im Forum "Fiesta Cultural" tauschten sie sich in lockerer Atmosphäre über kulturelle Besonderheiten ihrer Länder aus. Am Ende stand der Wunsch, bei einem Face-to-Face Treffen gemeinsam eine "Pizza-Cultural" zu backen, zu der Belag jeder Teilnehmer Spezialitäten aus seinem Land beisteuert.
ADEN entwickelte die didaktische und kommunikative Konzeption des Kurses und begleitete ihn moderierend-tutoriell. Da es sich um ein Pilotprojekt handelte, waren zudem die systematische Auswertung und die Erarbeitung von Empfehlungen eine wichtige Aufgabe. Für künftige Durchführungen wurde ein Tutorenhandbuch erstellt.
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